Sind Gaukurinn und Húrra die nächsten Opfer?

Clubschließungen sind eine üble Tradition

Es war einmal eine Bar namens Sirkus. Klapparstigúr 30, Reykjavík, mitten im kreativen Hot-Spot der Stadt, dem Postleitzahlenbezirk 101. Fast zehn Jahre lang war sie zu Beginn des Jahrtausends ein täglicher Treffpunkt für Kreative, Künstler, Musiker. Das quietschbunte, mit Palmen bemalte Haus, erbaut 1917, mochte zwar seine besten Tage hinter sich haben, was die Bausubstanz anging. Aber innen pulsierte das Leben, es fanden legendäre Konzerte statt und Kostümpartys. Oder die lokalen Bierenthusiasten trafen sich zum Trinken.

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