My bubba @Kranhalle, München, 11.5.16

My bubba

Die besonderen Momente kommen manchmal ganz leise daher, von vielen unbemerkt und kaum beachtet. Das kann auf der einen Seite schade sein, weil nicht mehr Menschen diese Momente genießen konnten. Auf der anderen Seite trägt genau das aber vielleicht auch ein wenig zu diesem Zauber bei, der diesen Momenten innewohnt. So ein Moment ergab sich gestern in der Kranhalle des Münchener Feierwerks beim Konzert des isländisch-schwedischen Folk-Pop Duos My bubba.

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GANGLY @Airwaves 2015 – Ich bin zu müde, fick doch mit jemand anderem…

GANGLY

Als ich in meinem Kinosessel im Harpa Musikzentrum lümmel und dabei auf den Iceland Airwaves Zeitplan sehe, bricht die Stimmengewalt der Sängerin auf mich ein.Nein, es ist nicht die Stimmengewalt wie einer Amy Winehouse oder einer Adele. Es ist eine isländische Stimmgewalt. Wie ein Stück Eis, das ein knackendes Geräusch von sich gibt. Es ist wie ein Gletscherabbruch, der in einem See versinkt.

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FURA – Tiefgründige Sounds aus den Ostfjorden

FURA

Björt Sigfinnsdóttir ist eine bewundernswerte Allrounderin: sie hat ein Musikfestival ins Leben gerufen, das jedes Jahr in ihrer Heimatstadt Seyðisfjörður im Osten Islands stattfindet, sie unterhält eine Kunstakademie  – und sie ist FURA, zusammen mit ihren Kumpels Hallur Jónsson und Janus Rasmussen. Das Trio begann 2013 damit, zusammen Musik zu machen und im vergangenen November veröffentlichten sie ihr erstes volles Album.

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Teitur Magnússon muss die Katze füttern

Teitur Magnússon ©Magnus Andersen

Wenn man mich fragte, welcher Bart in Islands Musikszene der Schönste ist, müsste ich mich am Ende zwischen zweien entscheiden müssen. Und die Entscheidung fiele mir wirklich nicht leicht. Sowohl Berndsen, als auch Teitur Magnússon haben sich regelrechte Kunstwerke übers und ums Gesicht wachsen lassen, bei deren Anblick ich mich in sehnsüchtigen Schwelgereien nach dem Motto „wenn ich mal groß bin, dann…“ verliere. 

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Lord Pusswhip bringt Isländischen Hip-Hop nach Berlin

Lord Pusswhip sollte jedem bekannt sein, der sich schon mit isländischem Hip-Hop auseinandergesetzt hat. Wenn nicht, wird es höchste Zeit Þórður Ingi Jónsson und seine Musik kennenzulernen. Als ich im letzten Semester an meinen Projektarbeiten geschrieben habe, hörte ich das Album Lord Pusswhip Is Wack sehr oft. Es war die perfekte Mischung zwischen fetten Sounds für meine Texte und entspannten Klängen um runter zu kommen.

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