Album review: Vök – FIGURE

Es ist endlich soweit! Vöks Debüt Album „Figure“ ist heute erschienen.

Vök wurde Anfang 2013 von Margrét Rán (Gesang/ Gitarre/ Keyboard) und Andri Már (Saxophon/ Synth) gegründet, um beim jährlichen Músíktilraunir Band Contest mitzumachen, den sie promt gewannen (Zu den Gewinnern zählen u.a. Mammút, Of Monsters and Men, Samaris). Bereits im Sommer 2013 stieß Ólafur Alexander (Gitarre/ Bass) zu dem Duo hinzu; 2016 machte Einar Stef (Schlagzeug/ Percussion) die Gruppe komplett. Nach den zwei EPs „Tension“ (2013) und „Circles“ (2015) und mit dem Plattenvertrag bei Nettwerk Records (2017), startet Vök nun ein neues Kapitel in ihrer Band-Geschichte.

Die ersten beiden Single-Auskopplungen „Show me“ und „Breaking Bones“ vermitteln schon einen guten Eindruck, was man vom neuen Album „Figures“ erwarten darf. Und was soll ich sagen? Vök haben ihren Sound weiterentwickelt und haben wieder eine hammer Platte im Gepäck.


War die letzte EP noch sehr „elektronisch und Computer basiert“, haben Vök nun ihren Sound „aus dem Computer heraus geholt, um etwas lebendigeres, organischeres“ zu schaffen. Nichts desto trotz haben wir es hier wieder mit einem electro-pop Album der Extraklasse zu tun. Als Inspiration nennen Vök z.B. The Weekend und Little Dragons, aber auch sci-fi Kino, welches sich in Stücken wie „Figure“ oder „Lightning Storm“ wieder finden lässt. Themen wie Wut, Besessenheit, Tod, Liebe oder Hoffnung werden thematisiert und persönliche Erfahrungen verarbeitet. Der Song „Polar„, der einen in Elektro-Sphären entführt, entstand nach einem Streit Margréts mit ihrem Vater, mit dem sie sich normalerweise super versteht. „It’s alright, it’s okay. I’m gonna do, just what I want.„, heißt es dort und bezieht sich darauf, dass es Margrét egal ist, ob sie arm oder reich ist, solang sie das tun kann, was sie glücklich macht. Ein sehr starker Song mit tollen Vocals, der zu meinen Favoriten auf dem Album gehört. „Hiding“ hingegen beginnt sehr ruhig und nur mit den Klängen eines Klaviers, bis langsam der Gesang mit den Zeilen „It’s so easy, not to try at all“ einsetzt. Ganz so einfach wollen sie es einem aber nicht machen. Im Verlaufe des Stücks nimmt das Lied an Tempo auf und endet mit einer hoffnungsvollen, ermutigenden Message. So schließt das 10 Stück starke „Figure“ mit einer positiven Note und ist ein rundum gelungenes Werk. Denn eines ist klar herauszustellen: Bei diesem Album sucht man Schwächen vergeblich.

 


Wer die neuen Songs live erleben möchte, kann schon sehr bald in den Genuss kommen, denn Vök sind gerade auf Europa-Tour. Das sollte man sich nicht entgehen lassen!

2.05. Köln, Deutschland – Artheater
3.05. Gent, Belgien – DOK Box
4.05. Luxemburg, Luxemburg – Rotondes
5.05. Berlin, Deutschland – Badehaus Szimpla
6.05. Aarhus, Dänemark – SPOT Festival
8.05. Katowice, Polen – Hipnoza
9.05. Posen, Polen – Spot
10.05. Warschau, Polen – NIEBO
11.05. Prag, Tschechien – Palac Akropolis
12.05. Wien, Österreich – Fluc Café
14.05. Zürich, Schweiz – Mascotte
15.05. Paris, Frankreich – Le Point Ephémère
17.05. London, UK – Bush Hall
18.05. Salford, UK – The Eagle Inn
19.05. Bristol, UK – The Louisiana

Pictures © Sigga Ella

Maybe...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.